Archiv
 

 
 

14.01.2014, 19:00 Uhr

Ariowitsch-Haus,
Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig

AG Jüdisches Leben
Meine Mutter aus der Thomasiusstraße - Eine jüdische Familiengeschichte

Im Gespräch: Eldad Stobezki, Literaturvermittler und Übersetzer aus Frankfurt am Main


Leipzig - Tel Aviv - Frankfurt am Main

1933 verließ Rosel Altmann, eine damals 16jährige Jüdin, ihre Heimatstadt Leipzig. Sie war in der Thomasiusstraße aufgewachsen und machte sich auf den Weg nach Tel Aviv. Ihre Eltern und ihre Geschwister folgten der Anhängerin der zionistischen Jugendbewegung. Mit ihrer Entscheidung hat sie das Leben ihrer Familie gerettet. Wir berichteten in den Waldstraßenviertel NACHRICHTEN Nr. 123 über sie. Ihr Sohn, Eldad Stobezki, geboren im Jahr 1951 in Israel, kehrte 1979 nach Deutschland zurück. Der Literaturvermittler und Übersetzer lebt seitdem in Frankfurt am Main.
Im Januar wird Eldad Stobezki wieder einmal zu Gast in Leipzig sein und über seine Jugend in Israel berichten, über die Erinnerungen seiner Eltern an Deutschland, über die Liebe zu Bach, über "Kaltschale" und "Blechkuchen" in der Küche der Mutter in Tel Aviv. Erzählen wird er auch über seine Ankunft in Deutschland, dem Heimatland seiner Eltern, das er - anders als viele Israelis seiner Generation - den USA vorzog.
Kann man als Jude in Deutschland wieder Leben? Die Schicksale vieler Menschen, auf der Opfer- oder Täterseite, wurden vom Holocaust geprägt. Wie wirkt sich das auf die Literatur aus? Und warum bleibt die Thomaskirche für Eldad Stobezki einer der schönsten Orte der Welt?
Wir dürfen uns auf einen interessanten Abend mit einem außergewöhnlichen Gast freuen, dessen Heimat ein klein wenig auch das Leipziger Waldstraßenviertel ist.

Johannes Popp

 


 
 

27.11.2013, 19:00 Uhr

Hällisch-Fränkisches Museum
Keckenhof 6, 74523 Schwäbisch Hall

"Wie konnten wir Schwäbisch Hall verlassen?"
Geschichte der emigrierten Haller Familie Stobetzki



Shoschanna und Chaim (genannt "Stobbele") Stobetzki hatten ein elterliches Zigarrengeschäft im Bereich Kornhaus, heute längst abgerissen und überbaut. Das Ehepaar emigrierte nach Israel, hatte seit der ersten Einladung eine herzliche Verbundenheit mit Hall. Mit einem ihrer Söhne, Eldad Stobetzki, verbindet die ehemalige Stadträtin Eva Maria Kraiss bis heute eine herzliche Freundschaft.
Eva Maria Kraiss wird eiin Gespräch mit Eldad Stobetzki führen über seine Eltern, ihre Haller Zeit, die Emigration, der Neubeginn in Israel, wo man die deutschen Emigranten "Jeckes" nennt, aber auch über ihn - einen Juden, der seit 1979 in Frankfurt, in Deutschland, im Land der "Täter" lebt.

Eldad Stobetzki ist 1951 in Israel geboren, hat in Tel Aviv Linguistik und Literatur studiert. Er hat ein Literatur- und Lektoratsbüro und übersetzt zusammen mit Miriam Pressler Bücher aus dem Hebräischen und hat u.a. beim Suhrkamp Verlag gearbeitet.

 


 
 

29.09.2013, 17:00 Uhr

Literaturhaus Villa Clementine
Wilhelmstraße/Ecke Frankfurter Straße, Wiesbaden

Zeitgenössische Literatur aus Israel
Büchervorstellung von dem Übersetzer und Lektor Eldad Stobezki



Eldad Stobezki präsentiert eine Auswahl zeitgenössischer Literatur, die in den letzten zwei Jahren in deutscher Sprache erschienen ist und Israel und Deutschland verbindet.
Es ist nicht nur der Krieg, der den Alltag und den Buchmarkt in Israel beherrscht. Zeruya Shalev, Aharon Appelfeld, David Grossman, Etgar Keret, Asher Reich und andere wichtige Autoren erzählen von unterschiedlichen Themen - vom Gegensatz und der Koexistenz der Kulturen, von einem oft auch banalen Alltag in einer Krisenregion. Oft spielen die Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs eine entscheidende Rolle im Leben der Protagonisten der Romane. Aber auch die brutale Realität des Alltags im modernen Israel kommt hier zum Ausdruck. Ausschlaggebend sind nicht nur die Biografien der Autoren, von denen viele schon nach dem Krieg und (teilweise) in Israel geboren sind, sondern die Fiktionen, die sie schaffen, um uns an die Realität heranzuführen.
Eldad Stobezki, 1951 in Israel geboren, lebt nach einem Literaturstudium in Tel Aviv seit 1979 in Frankfurt am Main. Der Lektor, Gutachter und Übersetzer gilt als Kenner der israelischen Literaturszene.
€ 8/7 - Reservierung unter 06 11- 34 15 837 oder literaturhaus-kartenreservierung@freenet.de
Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde

 


 
 

26.06.2013, 11:00 Uhr

Universität Gießen, Philosophikum I,
Otto-Behaghel-Straße 10, Raum B25
35394 Gießen

Präsentation Jahrbuch 2013 des International Tracing Service (ITS)
Freilegungen: Überlebende - Erinnerungen - Transformationen



Einladung zum Pressegespräch

Das zweite wissenschaftliche Jahrbuch des International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen setzt sich mit frühen Zeugnissen von Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung und des Holocaust auseinander. Die Zeugnisse in Form von Briefen, Aufsätzen oder Aussagen gegenüber den Befreiern zeigen, dass die Überlebenden in den ersten Jahren nach der Befreiung nicht schwiegen, sondern früh eine Auseinandersetzung mit dem Erlittenen begannen. Gleichzeitig betrachtet das Jahrbuch, wie sich die Erinnerung an die Zeit der Verfolgung im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.

Mitherausgeberin Dr. Susanne Urban, Leiterin des Bereichs Forschung und Bildung beim ITS, sowie Professor Sascha Feuchert, Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Universität Gießen, und Hajo Gevers vom Wallstein Verlag stellen gemeinsam das Jahrbuch 2013 "Freilegungen: Überlebende - Erinnerungen - Transformationen" vor und stehen für Gespräche zur Verfügung

Mit der 2012 begonnenen Reihe von Jahrbüchern will sich der ITS am wissenschaftlichen und interdisziplinären Diskurs über die NS-Verfolgung beteiligen. Sie ist zugleich ein Ausdruck der Weiterentwicklung vom International Tracing Service (ITS) in ein Zentrum für Dokumentation, Forschung und Bildung

  Jahrbuch des International Tracing Service (ITS)
Freilegungen: Überlebende - Erinnerungen - Transformationen

Band: 2
Herausgeber:
Dr. Rebecca Boehling (seit Januar 2013 Direktorin des ITS)
Dr. Susanne Urban (seit 2009 Leiterin des Bereichs Forschung und Bildung im ITS)
René Bienert, M.A. (seit Anfang 2012 stellvertretender Leiter des Bereichs Forschung und Bildung im ITS)
Mit Beiträgen u.a. von Sascha Feuchert, Laura Jockusch, Natan P. Kellerman, Nava Semel und Eldad Stobezki.
396 Seiten mit 41 Abbildungen, € 29,90 (D)
Wallstein Verlag
ISBN: 978-3-8353-1213-5
 

 


 
 

11.04.2013, 19:30 Uhr

Jüdische Volkshochschule Frankfurt
Westendstraße 43, 60325 Frankfurt am Main

Vortrag: "Israel und Deutschland - ein literarischer Dialog"



Vorstellung von israelischen Büchern in deutscher Sprache.
Mit Eldad Stobezki

Eintritt: € 6,50 (Ermäßigt: € 5,00)

 


 
 

18.04.2013, 19:30 Uhr

Stadtbibliothek Baden-Baden
Luisenstraße 34, 76530 Baden-Baden

Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft



Details folgen

 


 
 

20.02.2013, 19:30 Uhr

Auerbacher Synagoge
Bachgasse 28, 64625 Bensheim

Eldad Stobezki: Zeitgenössische Literatur aus Israel



Eldad Stobezki präsentiert eine Auswahl zeitgenössischer israelischer Literatur, die in den letzten drei Jahren in deutscher Sprache erschienen ist.

Eldad Stobezki, 1951 in Israel geboren, lebt nach einem Literaturstudium in Tel Aviv seit 1979 in Frankfurt am Main. Der Lektor, Gutachter und Übersetzer gilt als Kenner der israelischen Literaturszene und ist Experte für jene Literatur, die sich weltweit mit jüdischen Themen auseinandersetzt. In Stadtbibliotheken, Literaturhäuser und Buchhandlungen gibt er einen Überblick über Neuerscheinungen. Neben belletristischen und biografischen Werken bespricht Stobezki in seinem Vortrag auch Krimis sowie Kinder- und Jugendbücher.
Homepage des Auerbacher Synagogenvereins

 


 
 

20.11.2012, 19:30 Uhr

Cronstettenhaus
Speicherstrasse 39-47, 60327 Frankfurt am Main

Vortrag: "Zeitgenössische Literatur aus Israel."



Eldad Stobezki, Lektor, Gutachter und Übersetzer, gilt als Kenner der der israelischen Literaturszene und ist Experte für jene Literatur, die sich weltweit mit jüdischen Themen auseinandersetzt.

Er stellt uns eine Auswahl zeitgenössischer Literatur vor, die in den vergangenen drei Jahren in deutscher Sprache erschienen sind.

Eintritt: € 4,00 (Gäste)
Die Veranstaltung ist offen für Gäste

 


 
 

19.08.2012, 16:00 Uhr

Jüdische Gemeinde Offenbach
Kaiserstrasse 109, Offenbach

Eldad Stobezki: Ist es möglich, nach der Flucht aus Nazi-Deutschland als Jude wieder normal hier zu leben?



Eldad Stobezki, 1951 in Israel geboren, lebt nach einem Literaturstudium in Tel Aviv seit 1979 in Frankfurt am Main. Seine Familie emigrierte 1933 aus Deutschland. Er berichtet über seine Erfahrungen hier. Ergänzend dazu liest er Auszüge aus "Straßen von Gestern" von Silvia Tennenbaum (Frankfurt liest ein Buch), die in den Jahren nach 1945 handeln.

Der Lektor, Gutachter und Übersetzer gilt als Kenner der israelischen Literaturszene und ist Experte für jene Literatur, die sich weltweit mit jüdischen Themen auseinandersetzt.

Ernst Buchholz stellt Fragen zu den Erfahrungen Eldad Stobezkis.

Es laden ein:
Jüdische Gemeinde Offenbach,
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und
Buchladen am Markt

Der Eintritt ist frei

 


 
 

07.07.2012, 16:00 Uhr

Israel Jazz Day des palatia jazz Festivals
Hohenstaufensaal, Landauer Str. 1, 76855 Annweiler

Eldad Stobezki: Moderne Literatur aus Israel



Die Buchhandlung Pyra aus Annweiler präsentiert neben einer Auswahl von Büchern zu Israel und seinen Schriftstellern, Eldad Stobezki mit einem interessanten Vortrag über die "Moderne Literatur in Israel". Eldad Sobezki ist ein in Deutschland lebender israelischer Linguist und Literaturwissenschaftler. Besonders geschätzt wird er als Kenner der Literaturszene in Israel sowie der Literatur von Schriftstellern weltweit, die sich mit jüdischen Themen in ihren Werken auseinandersetzen.

Der Eintritt zum Rahmenprogramm ist kostenlos.

 


 
 

21.06.2012, 19:30 Uhr

Bertha-Pappenheim-Haus
Zeppelinstraße 10, Neu-Isenburg

Eldad Stobezki: Moderne Literatur aus Israel
Die Stadtbibliothek zu Gast im Bertha-Pappenheim-Haus



Eldad Sobezki ist israelischer Linguist, Lieraturwissenschaftler und Übersetzer, ein Kenner der Literaturszene in Israel sowie der Literatur von Schriftstellern weltweit, die sich mit jüdischen Themen in ihren Werken auseinandersetzen. Im Bertha-Pappenheim-Haus wird er einen kurzweiligen Überblick über aktuelle Themen und Autoren geben - spannende und sehr humorvolle Lesetipps für den Urlaubskoffer inklusive.

 


 
 

25.04.2012, 20:15 Uhr

Buchhandlung
"Buch & Wein"
Berger Strasse 122, Frankfurt

"Der schlechte Sohn"
Homosexuelles Leben in Frankfurt von 1900 bis 1945



Ursula Illert liest ausgewählte Passagen aus "Straßen von gestern". Christian Setzepfandt, "101 Unorte in Frankfurt", und Eldad Stobezki, Kenner jüdischer Literatur, sprechen über Religion (Moritz Wertheim zitiert im Roman die Haggadah) und das Leben Homosexueller in der Zeit von 1900 bis 1945 in Frankfurt am Main. Vor der Gewalt brauner Horden fliehen oder standhalten - Andreas Wertheim, der homosexuelle Sohn, wählte die zweite Alternative.

Unkostenbeitrag: € 8,00/€ 6,00 - inkl. 1 Glas Wein
Homepage von "Buch & Wein"

 


 
 

20.04.2012, 20:00 Uhr

Freilichtmuseum Hessenpark
in der Synagoge von Nentershausen,
Neu-Anspach, Tor LOLLAR

Ist es möglich, nach der Flucht aus Nazi-Deutschland
normal weiterzuleben?



Gespräch und Lesung aus Silvia Tennenbaums Roman "Straßen von gestern" mit Eldad Stobezki, Kind Holocaust-Überlebender in der zweiten Generation. Er ist freier Lektor, Übersetzer und spezialisiert auf jüdische Themen in der Literatur, Berater für deutschsprachige und israelische Verlage.

Veranstalter: Buchhandlung Bollinger, Hessenpark-Oberursel
Eintritt: 10,00 Euro
Einlass: 19:30 Uhr

Presseberichte zu der Veranstaltung im Bereich Pressestimmen

 


 
 

17.04.2012, 19:30 Uhr
Literaturhaus Frankfurt
Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt


Silvia Tennenbaum und Hanna Laura Klar:
Die Frau des Rabbiners - zwischen Frankfurt, Lynchburg und New York


Im Rahmen von Frankfurt liest ein Buch
Moderation: Eldad Stobezki (Freier Lektor)

Vor zehn Jahren drehte die Filmemacherin Hanna Laura Klar "Die Frau des Rabbiners". Der Film zeigt Silvia Tennenbaums bewegtes Leben und folgt den Spuren Tennenbaums von Frankfurt nach New York, nach Lynchburg in Virginia, wo sie als Rabbinerfrau über 20 Jahre lebte und drei Söhne aufzog, und dann wieder nach New York. Mit 50 Jahren begann Silvia Tennenbaum zu studieren und schrieb ihre Geschichte, den Erfolgsroman "Rachel, the Rabbi's Wife". Schließlich fährt sie nach Deutschland, und auch nach Frankfurt, den Ort ihrer Kindheit, an den sie seither immer wieder zurückkehrt. Anfang der 80er Jahre erschien dann ihr Roman "Straßen von gestern" (Knaus Verlag). Diesen legt der Verlag Schöffling & Co jetzt neu auf. Die Autorin und die Regisseurin, die Porträtierte und die Porträtierende begegnen sich im Gespräch. Ein Abend über Ausschnitte eines Lebens, das wie ein Roman ist, und eines Films darüber, den wir zeigen.

Eintritt 7,00 / 4,00 €uro / Karten bestellen

 


 
 

17.03.2012, 14:00 Uhr
Ausgezeichnet!-Lesebühne, Glashalle/Stand 13,
im Rahmen der Buchmesse Leipzig


Lesung mit Lizzie Doron
Lizzie Doron "Das Schweigen meiner Mutter "

Moderation und Lesung des dt. Textes: Eldad Stobezki

Eine Veranstaltung der Ausgezeichnet!-Lesebühne in Kooperation mit der Buchmesse Leipzig und erlesen.TV

 


 
 

02.02.2012, 19:30 Uhr
Stadtbibliothek Ladenburg,
Hauptstraße 8, 68526 Ladenburg


Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur

Eldad Stobezki präsentiert eine Auswahl zeitgenössischer Literatur, Sach- und Jugendbücher, die 2011 in deutscher Sprache erschienen sind.
Es ist nicht nur der Krieg, der den Alltag und den Buchmarkt in Israel beherrscht. Lizzie Doron, Sayed Kashua, Alon Hilu, Barbara Honigmann und andere wichtige Autoren erzählen von unterschiedlichen Themen - vom Gegensatz und der Koexistenz der Kulturen, von einem oft auch banalen Alltag in einer Krisenregion.
In anderen Ländern schreiben jüdische Autoren über das Leben in der Diaspora, den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus in Deutschland und Österreich. Reisen in die Vergangenheit, Migrationsgeschichte und jüdische Tradition sind Gegenstand dieser Werke. Beispielhaft dafür stehen Arno Lustiger, Götz Ali, Edmund de Waal und Oliver Guez.
Eldad Stobezki, 1951 in Israel geboren, lebt nach einem Literaturstudium in Tel Aviv seit 1979 in Frankfurt am Main. Der Lektor, Gutachter und Übersetzer gilt als Kenner der israelischen Literaturszene und ist Experte für jene Literatur, die sich weltweit mit jüdischen Themen auseinandersetzt. Im Literaturhaus Darmstadt gibt er einen Überblick über Neuerscheinungen. Neben belletristischen und biografischen Werken bespricht Stobezki in seinem Vortrag auch Krimis sowie Kinder- und Jugendbücher.

Karten zu je € 4,- (Schül./Stud. € 2,-) sind im Vorverkauf ab 16. Januar erhältlich, Tel. (06203) 70-211.

 


 
 

16.11.2011, 20:00 Uhr
Buchhandlung Wein & Buch,
Berger Strasse 122, Frankfurt


Jüdisch-Israelischen Kulturtagen:

Buchvorstellung: Israelische und Jüdische Autoren 2011
Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur

Eldad Stobezki präsentiert eine Auswahl zeitgenössischer Literatur, Sach- und Jugendbücher, die 2011 in deutscher Sprache erschienen sind.
Es ist nicht nur der Krieg, der den Alltag und den Buchmarkt in Israel beherrscht. Lizzie Doron, Sayed Kashua, Alon Hilu, Barbara Honigmann und andere wichtige Autoren erzählen von unterschiedlichen Themen - vom Gegensatz und der Koexistenz der Kulturen, von einem oft auch banalen Alltag in einer Krisenregion.
In anderen Ländern schreiben jüdische Autoren über das Leben in der Diaspora, den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus in Deutschland und Österreich. Reisen in die Vergangenheit, Migrationsgeschichte und jüdische Tradition sind Gegenstand dieser Werke. Beispielhaft dafür stehen Arno Lustiger, Götz Ali, Edmund de Waal und Oliver Guez.
Eldad Stobezki, 1951 in Israel geboren, lebt nach einem Literaturstudium in Tel Aviv seit 1979 in Frankfurt am Main. Der Lektor, Gutachter und Übersetzer gilt als Kenner der israelischen Literaturszene und ist Experte für jene Literatur, die sich weltweit mit jüdischen Themen auseinandersetzt. Im Literaturhaus Darmstadt gibt er einen Überblick über Neuerscheinungen. Neben belletristischen und biografischen Werken bespricht Stobezki in seinem Vortrag auch Krimis sowie Kinder- und Jugendbücher.

 


 
 

08.12.2011, 20:00 Uhr
Jüdischer Salon im Grindel e.V.
Café Leonar, Im Grindelhof 87, Hamburg


"Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur"

Eldad Stobezki präsentiert Neuerscheinungen

Eldad Stobezki präsentiert eine Auswahl zeitgenössischer Literatur, Sach- und Jugendbücher, die 2011 in deutscher Sprache erschienen sind.
Es ist nicht nur der Krieg, der den Alltag und den Buchmarkt in Israel beherrscht. Lizzie Doron, Sayed Kashua, Alon Hilu, Barbara Honigmann und andere wichtige Autoren erzählen von unterschiedlichen Themen - vom Gegensatz und der Koexistenz der Kulturen, von einem oft auch banalen Alltag in einer Krisenregion.
In anderen Ländern schreiben jüdische Autoren über das Leben in der Diaspora, den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus in Deutschland und Österreich. Reisen in die Vergangenheit, Migrationsgeschichte und jüdische Tradition sind Gegenstand dieser Werke. Beispielhaft dafür stehen Arno Lustiger, Götz Ali, Edmund de Waal und Oliver Guez.

Eldad Stobezki, 1951 in Israel geboren, lebt nach einem Literaturstudium in Tel Aviv seit 1979 in Frankfurt am Main. Der Lektor, Gutachter und Übersetzer gilt als Kenner der israelischen Literaturszene und ist Experte für jene Literatur, die sich weltweit mit jüdischen Themen auseinandersetzt. Er gibt einen kurzweiligen und unterhaltsamen Überblick über Neuerscheinungen. Neben belletristischen und biografischen Werken bespricht Stobezki in seinem Vortrag auch Krimis sowie Kinder- und Jugendbücher. Mehr zu Eldad Stobezki finden Sie hier.
Foto:© Judith König

Der Jüdische Salon in der LeonBar - ab Oktober 2011!
Das Café Leonar ist in sein Ersatzquartier in den Grindelhof Nr. 87 gezogen. Der bisherige Standort im Grindelhof 59 wird umgebaut. Bis zum Beginn der Bauarbeiten wird der Jüdische Salon am Grindel sein altes Quartier nutzen können. Wir halten Sie auf dem Laufenden und: Bleiben Sie uns gewogen!

 


 
 

26.10.2011, ca. 18:30 Uhr
Stadt Bibliothek, Nordhausen


Jüdisch-Israelischen Kulturtagen:

Buchvorstellung: Israelische und Jüdische Autoren 2011
Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur

Eldad Stobezki präsentiert eine Auswahl zeitgenössischer Literatur, Sach- und Jugendbücher, die 2011 in deutscher Sprache erschienen sind.
Es ist nicht nur der Krieg, der den Alltag und den Buchmarkt in Israel beherrscht. Lizzie Doron, Sayed Kashua, Alon Hilu, Barbara Honigmann und andere wichtige Autoren erzählen von unterschiedlichen Themen - vom Gegensatz und der Koexistenz der Kulturen, von einem oft auch banalen Alltag in einer Krisenregion.
In anderen Ländern schreiben jüdische Autoren über das Leben in der Diaspora, den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus in Deutschland und Österreich. Reisen in die Vergangenheit, Migrationsgeschichte und jüdische Tradition sind Gegenstand dieser Werke. Beispielhaft dafür stehen Arno Lustiger, Götz Ali, Edmund de Waal und Oliver Guez.
Eldad Stobezki, 1951 in Israel geboren, lebt nach einem Literaturstudium in Tel Aviv seit 1979 in Frankfurt am Main. Der Lektor, Gutachter und Übersetzer gilt als Kenner der israelischen Literaturszene und ist Experte für jene Literatur, die sich weltweit mit jüdischen Themen auseinandersetzt. Im Literaturhaus Darmstadt gibt er einen Überblick über Neuerscheinungen. Neben belletristischen und biografischen Werken bespricht Stobezki in seinem Vortrag auch Krimis sowie Kinder- und Jugendbücher.

 


04.05.2011, 20:00 Uhr
Villa Clementine, Wiesbaden


Meir Shalev

liest aus "Meine russische Großmutter und ihr amerikanischer Staubsauger"

 

Moderation: Eldad Stobezki
Lesung: Birgitta Assheuer

Eintritt: 8,- Euro, ermäßigt 7,- Euro

Villa Clementine
Frankfurter Straße 1
65189 Wiesbaden
Tel: 0611/3086365
Fax: 0611/3086366
Homepage des Veranstalters

 


 

 

Interview mit Eldad Stobezki


Homepage der Jüdischen Allgemeine

 


10.03.2011, 19:30 Uhr
Haus am Dom, Frankfurt

Keine einfache Sache - Lily Brett und die Kinder der Überlebenden des Holocaust


Soirée am Dom, Szenische Lesung und Gespräch mit Barbara Englert, Schauspielerin, Regisseurin und Eldad Stobezki, Vermittler israelischer Literatur

 

Frankfurt.- Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Lily Brett, Tochter von Holocaust-Überlebenden, inmitten von jüdischen Familien in Australien, die eine ähnliche Geschichte wie ihre eigene hatten und darüber schwiegen. Brett schildert in ihren Romanen die Nöte der Überlebenden der Zweiten Generation, ihren Umgang mit den Eltern und deren Vergangenheit, ihre Unsicherheiten und Verwirrungen, ihre Suche nach sich selbst. Die Autorin verschweigt nichts, sie schaut und hört genau hin und forscht weiter. Ihre große Kunst besteht darin, ihren Geschichten ungeahnt komische Situationen abgewinnen zu können. Ihr Werk ist dem Verständnis und der Versöhnung gewidmet.

Barbara Englert liest und spielt an mehreren Abenden Szenen aus Bretts Romanen.

Kosten: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro

Homepage des Veranstalters

 


 

05.04.2011, 19:00 Uhr
Stadtbibliothek im Rathaus, Kassel

"Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur"


Eldad Stobezki präsentiert eine Auswahl zeitgenössischer Literatur, Sach- und Jugendbücher, die 2010 in deutscher Sprache erschienen sind.

 

Es ist nicht nur der Krieg, der den Alltag und den Buchmarkt in Israel beherrscht. Mira Magén, Eshkol Nevo, Asaf Gavron, Nava Semel, Meir Shalev, Yishai Sarid, Asaf Schurr und andere wichtige Autoren erzählen von unterschiedlichen Themen - vom Gegensatz und der Koexistenz der Kulturen, von einem oft auch banalen Alltag in einer Krisenregion.
In anderen Ländern schreiben jüdische Autoren über das Leben in der Diaspora, den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus in Deutschland und Österreich. Reisen in die Vergangenheit, Migrationsgeschichte und jüdische Tradition sind Gegenstand dieser Romane. Beispielhaft dafür stehen Michel Bergmann, Avi Primor und Kati Marton.

Eldad Stobezki, 1951 in Israel geboren, lebt nach einem Literaturstudium in Tel Aviv seit 1979 in Frankfurt am Main. Der Lektor, Gutachter und Übersetzer gilt als Kenner der israelischen Literaturszene und ist Experte für jene Literatur, die sich weltweit mit jüdischen Themen auseinandersetzt. Im Literaturhaus Darmstadt gibt er einen Überblick über Neuerscheinungen. Neben belletristischen und biografischen Werken bespricht Stobezki in seinem Vortrag auch Krimis sowie Kinder- und Jugendbücher.

Eintritt: 3 Euro

Homepage des Veranstalters

 


 

09.04.2011, 15:00 Uhr
Begegnungsstätte des DRK Ortsverein Bergisch Neukirchen e.V.

"Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur"


Vortrag von Eldad Stobezki

 

Eldad Stobezki, 1951 in Israel geboren, lebt nach einem Literaturstudium in Tel Aviv seit 1979 in Frankfurt am Main. Der Lektor, Gutachter und Übersetzer gilt als Kenner der israelischen Literaturszene und ist Experte für jene Literatur, die sich weltweit mit jüdischen Themen auseinandersetzt. Er präsentiert eine Auswahl zeitgenössischer Literatur, Sach- und Jugendbücher, die 2010 in deutscher Sprache erschienen sind.

Eintritt: 5 Euro

Link zur Veranstaltung

 


02.02.2011, 20:15 Uhr
 

Eldad Stobezki - "Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur"

Eldad Stobezki dürfte dem einen oder anderen von seiner Veranstaltung "Kosher oder Nicht-Kosher im letzten Sommer in Erinnerung geblieben sein. An unserem Literarischen Mittwoch stellt er uns einige in den letzten Monaten erschienene Bücher vor und lädt bei einem Glas kosheren Weines zum Gespräch.

Unkostenbeitrag 8 Euro (incl. 1 Glas Wein), ermäßigt 6 Euro

Homepage von "Buch & Wein"

 


Literatur der Freunde

Literatur der Freunde
30 Jahre Städtepartnerschaft
Frankfurt - Tel Aviv

 

 


 

06.12.2010, 20:00 Uhr
 

Eldad Stobezki - "Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur"

Eldad Stobezki präsentiert eine Auswahl zeitgenössischer Literatur, Sach- und Jugendbücher, die 2010 in deutscher Sprache erschienen sind. Es ist nicht nur der Krieg, der den Alltag und den Buchmarkt in Israel beherrscht. Mira Magén, Eshkol Nevo, Asaf Gavron, Nava Semel, Meir Shalev, Yishai Sarid, Asaf Schurr und andere wichtige Autoren erzählen von unterschiedlichen Themen - vom Gegensatz und der Koexistenz der Kulturen, von einem oft auch banalen Alltag in einer Krisenregion. In anderen Ländern schreiben jüdische Autoren über das Leben in der Diaspora, den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus in Deutschland und Österreich. Reisen in die Vergangenheit, Migrationsgeschichte und jüdische Tradition sind Gegenstand dieser Romane. Beispielhaft dafür stehen Michel Bergmann, Avi Primor und Kati Marton.

Ein Abend mit Musik und israelischen Spezialitäten im Rahmen der "Darmstädter Anne-Frank-Tage" in Kooperation mit dem Verein Gegen Vergessen - für Demokratie e. V. (Regionalgruppe Rhein-Main / Bundesvorsitzender: Joachim Gauck) und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Darmstadt e. V.

Link zu Echo-Online


Festrede bei der ITS (Bad Arolsen)

Anläßlich der Ausstellung "BücherZeugen" des Internationalen Suchdienstes (ITS) in Bad Arolsen hielt Eldad Stobezki die Eröffnungsrede zur Austellung


Link zur Veranstaltung
ITS-Festrede als PDF-Datei


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Fest 2010

Zum vierten Mal findet in Duisburg das jüdische Literaturevent des Jahres statt. Fast zwanzig Lesungen, Vorträge und/oder Studiengruppen finden am 14. März ab 11.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Gemeinde Duisburg – Mülheim/Ruhr – Oberhausen statt.

Das Programm gibt es hier.

Eintritt: Erwachsene 5 Euro, Kinder unter 12 Jahren frei


   Nacht der Museen 

am 24.04.2010
Nacht der Museen - Heusenstamm-Galerie

Eldad Stobezki - Reise nach Tel Aviv

 

Literarisches, Erzähltes und Persönliches aus bzw. von Tel Aviv samt Führung durch die Ausstellung

Beginn jeweils um 20.30, 22.00 & 23.00

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Frankfurt liest ein Buch
 

28.04.2010, 20:15 Uhr
Buchhandlung »Buch & Wein«,
Berger Straße 122,
60316 Frankfurt am Main
Stadtteil: Nordend

Eldad Stobezki - Koscher oder Nichtkoscher

 

Ein literarisch-kulinarischer Abend mit Eldad Stobezki

Eldad Stobezki erzählt und liest Geschichten zum Thema jüdische Feiertage und ihre traditionellen Gerichte. Kleine Speisen und Getränke runden den Abend ab.

Veranstalter: Buchhandlung »Buch & Wein«
Eintritt: € 12,00, ermäßigt € 9,00, inkl. kleinen Speisen und einem Glas Wein


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Plakat zur Lesung

Bilder und ein Kurzbericht zur Veranstaltung

 


 
 

15.09.2010, 20:00 Uhr
 

Die Verlorenen - Lesung mit Daniel Mendelsohn (USA)

Moderation: Eldad Stobezki

Eintritt: € 6,00, ermäßigt € 3,00


Die Verlorenen ist eine literarisch-biographische Spurensuche: David Mendelsohn spürt darin seiner Vergangheit nach - akribisch dokumentiert er das Leben seines Großonkels und dessen Familie, sechs Menschen, die im Holocaust getötet wurden. Mendelsohns Schilderungen changieren unaufhörlich: Liebevollen Beschreibungen der Familie und ihres Privatlebens setzt er die brutale Drastik der Auslöschung entgegen. So gelingt ihm etwas Unerhörtes: Das Grauen der Shoa, das Leid sechs Millionen Getöteter, anhand von sechs Schicksalen nachzuzeichnen.
Link zur Veranstaltung

Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur

Eldad Stobezki

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präsentiert eine Auswahl zeitgenössischer Literatur, Sach- und Jugendbücher, die 2009 in deutscher Sprache erschienen sind.

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Es ist nicht nur der Krieg, der den Alltag und den Buchmarkt in Israel beherrscht. Sara Shilo, Assaf Gavron, Lizzie Doron, Michal Zamir, Benny Ziffer,Zvi Yanai und andere wichtige Autoren erzählen von unterschiedlichen Themen - vom Gegensatz und der Koexistenz der Kulturen, von einem oft auch banalen Alltag in einer Krisenregion.

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In anderen Ländern schreiben jüdische Autoren über das Leben in der Diaspora, den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus in Deutschland und Österreich. Reisen in die Vergangenheit, Migrationsgeschichte und jüdische Tradition sind Gegenstand dieser Romane. Beispielhaft dafür stehen Johanna Adorján, Michael Wuliger und Ana Novac.

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Eldad Stobezki, geboren 1951 in Israel, lebt seit 1979 in Frankfurt am Main, ist Übersetzer, Literaturagent, Gutachter, Scout und Kenner der israelischen Literaturszene.

04.11.2009 Eldad Stobezki über aktuelle israelische Literatur


Darmstädter Echo vom 05. November 2009 | Von Bettina Bergstedt

Eine breite Palette
Buchvorstellung:

Eldad Stobezki präsentiert in Pfungstadt israelische Neuerscheinungen

PFUNGSTADT.


Eldad Stobezki stellte am Mittwoch im Kulturhaus ehemalige Synagoge Pfungstadt Neuerscheinungen israelischer Literatur vor - doch eigentlich war es viel mehr: Er erlebte sie nach, kenntnisreich, oft witzig und vor allem mitreißend.

Er habe alle Bücher, die vor ihm ausgebreitet auf dem Büchertisch lagen, gern gelesen, so Stobezki, manche mehr, manche weniger. Deshalb geriet er auch, egal welches er sich griff, über kurz oder lang ins Schwärmen. Er ist ein ausgewiesener Kenner der israelischen Literaturszene. Als Übersetzer und als Lektor sowie Verlagsgutachter, lebt und arbeitet er seit 30 Jahren in Frankfurt. Aufgewachsen ist er in Tel Aviv, wo er 1951 geboren wurde, weil seine jüdischen Eltern 1933 aus Deutschland geflohen waren.

Noch immer sei es der Holocaust, der in der jüdischen Literatur eine große Rolle spiele, sagt Stobezki. "Lienekes Hefte" von Jacob van der Hoeden, ist ein Zeitdokument und bibliophiles Kleinod für Kinder. Ein Vater schrieb seiner sechsjährige Tochter, die bei fremden Familien versteckt wurde, Briefe in Form kleiner Heftchen, die nun als Faksimile-Ausgabe gebündelt in einer Schachtel herausgegeben wurden. Die Journalistin Tami Shem-Tov hat Lienekes Familiengeschichte in dem Buch "Das Mädchen mit den drei Namen" nacherzählt. "Hitler hat nicht gewonnen: Sieh unsere wunderbare jüdische Familie!" sagte die überlebende "Lieneke", die heute in Israel lebt, erzählt Stobezki. "Hitler hat aber doch unwiederbringlich etwas zerstört", fügt er hinzu. Ergreifend und erschütternd sind deshalb viele Romane, die sich mit der Verfolgung und den Morden der Nazis auseinandersetzen.
Mit Rassismus im eigenen Land beschäftigt sich das Sachbuch "Wir sehen aus wie der Feind" von Rachel Shabi. Hier geht es um die ethnische Spannung zwischen arabischen und europäischen Juden. Die Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern greift David Grossmann in seinem Roman "Eine Frau flieht vor einer Nachricht" auf. Er erzählt, wie eine Mutter mit einer Reise versucht, der Botschaft zu entkommen, dass ihr Sohn beim Kampfeinsatz im Westjordanland möglicherweise ums Leben gekommen ist. Auch Grossmann, begeistert sich Stobezki, "ist ein wunderbarer Autor".

Die Themenvielfalt israelischer Literatur ist groß. Eine junge palästinensische Selbstmörderin, ein schwules Paar in Tel Aviv oder die Beschreibung der israelischen Mittelschicht: "Wir haben alles", sagt Stobezki: "Wenn wir ein normales Land sein wollen, dann müssen wir auch alles haben".


Datum

11.November.2008

Uhrzeit

20:00 Uhr

Veranstaltungsart

Buchvorstellungen

Mitwirkende

Eldad Stobezki

Titel

Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur - Buchvorstellungen von Eldad Stobezki

Ort

autoren buchhandlung marx & co
Grüneburgweg 76 60323 Frankfurt am Main
Tel: 069/722972

Eintritt

5,- EUR

Es ist nicht nur der Krieg, der den Alltag und den Buchmarkt in Israel beherrscht. Boris Saidmann, Eran Bar-Gil, Yael Hedaya, Gabriela Avigur-Rottem, Ron Leshem, Sari Nusseibeh, Avram Kantor und andere wichtige Autoren erzählen von unterschiedlichen Themen - vom Gegensatz und der Koexistenz der Kulturen, von einem oft auch banalen Alltag in einer Krisenregion.

In anderen Ländern schreiben jüdische Autoren über das Leben in der Diaspora, den Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus in Deutschland und Österreich. Reisen in die Vergangenheit, Migrationsgeschichte und jüdische Tradition sind Gegenstand dieser Romane. Beispielhaft dafür stehen Heere Heeresma, Robert Neumann, Lena Gorelik und Klaus Hillenbrand.

Eldad Stobezki präsentiert eine Auswahl zeitgenössischer Literatur, Sach- und Jugendbücher, die im Herbst 2008 in deutscher Sprache erschienen sind.


 

 

Datum

13. März 2008

Uhrzeit

18:00 Uhr

Veranstaltungsart

Jüdische Lebenswelten

Mitwirkende

Nava Semel

Titel

Und die Ratte lacht

Veranstalter

DER CLUB Bertelsmann, Persona Verlag

Ort

Alte Nikolaischule

Reihe

Jüdische Lebenswelten

Genre

Judaika


Datum

14. März 2008

Uhrzeit

19:00 Uhr

Veranstaltungsart

Im Gespräch

Mitwirkende

Kerstin Preiwuß, Ella Milch-Sheriff,
Ingeborg  Prior, Johanna Maxl,
Hans-Ulrich Treichel, Assaf Gavron

Titel

Lebenserfahrung -  Schreiberfahrungen

Veranstalter

Botschaft des  Staates Israel
DER CLUB Bertelsmann
Deutsches Literaturinstitut  Leipzig
Deutschlandradio Kultur
Deutsches  Literaturinstitut Leipzig

Ort

Deutsches Literaturinstitut
Wächterstraße 34, 04107 Leipzig

Genre

Belletristik


Datum

17. März 2008

Uhrzeit

wird bekannt gegeben

Veranstaltungsart

Nava Semel liest aus Ihrem neuen Roman:
Und die Ratte lacht

Mikwirkende

Nava Semel

Title

Und die Ratte lacht

Veranstalter

Bücherturm der Stadtbibliothek Offenbach

Ort

Herrnstrasse 84 Offenbach

Genre

 


 

 

Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur

Literaturhaus Frankfurt

Eldad Stobezki präsentiert eine Auswahl zeitgenössischer Literatur, Sach- und Jugendbücher, die in diesem Jahr in deutscher Sprache erschienen sind

Es ist nicht nur der Krieg, der den Alltag und den Buchmarkt in Israel beherrscht. Mira Magen, Eshkol Nevo, Michal Zamir und andere wichtige Autoren stellen Themen wie Liebe, Hass und Eifersucht, Beziehungen zwischen Eltern und Kindern sowie Spannungen in Partnerschaften in den Mittelpunkt ihrer Romane. Darüber hinaus schreiben Autoren aus unterschiedlichen Ländern über neue Aspekte zum Gedenken des Holocausts und wie in Deutschland und Österreich mit dem Erbe des Dritten Reichs umgegangen wird. Beispielhaft dafür stehen Lizzie Doron, Nava Semel, Erica Fischer und Sam Apple. Die Qualität und Quantität der Neuerscheinungen zeigen, dass die Rezeption der Literatur aus Israel stetig zunimmt. Die neuen Biographien von Mascha Kaléko.

 und Alfred Döblin gehören ebenso dazu wie die jüngst erschienenen Memoiren von Franziska Tausig und die historischen und spannenden Jungendromane von Mirjam Pressler und Gandi Toksvig.

Eldad Stobezki, geboren 1951 in Israel, ist Übersetzer, Literaturagent, Gutachter und Kenner der israelischen Literaturszene.Eintritt 6,- / 3,50

Termine:
06.12.2007 20:00 Uhr - Literaturhaus Frankfurt

 


Kleine Buchmesse

Literatur aus Israe
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Eldad Stobezki, Übersetzer und Berater für israelische Literatur in Deutschland und deutsche Literatur über Israel, stellt aktuelle jüdische Literatur vor.

Schriftsteller aus Israel und anderen Ländern widmen sich mehr denn je der jüdischen Geschichte. Natürlich geht es in der Literatur und den Biographien um den Holocaust, doch verstärkt sich das Interesse der zweiten Generation an mehr Aufklärung. Aber auch Geschichten, tragisch oder skurril, und Krimis bereichern die jüdische Literatur.

Veranstaltungsort:
Ehemalige Synagoge Assenheim
Brunnengasse 4
61194 Niddatal-Assenheim
am Freitag 3. November, 20 Uhr
Eintritt: 5 Euro

Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur
Neuerscheinungen in deutscher Sprache

Vorstellung zeitgenössischer Literatur und Schriftsteller aus Israel, Deutschland und darüber hinaus, die sich mit jüdischen und israelischen Themen auseinandersetzen.

In den letzten 15 Jahren hat sich der Buchmarkt gerade hinsichtlich jüdischer Schriftsteller verändert. Die Shoa ist zwar immer noch zentrales Thema, aber Staatsgründung, gesellschaftlicher Schmelztiegel und Intifada sind in den Vordergrund gerückt. Mehr denn je erscheinen Romane und Sachbücher in deutscher Sprache deren Originalausgaben jedoch nicht nur aus dem Hebräischen stammen. Und es sind auch nichtjüdische Schriftsteller, die sich mit Juden und dem Land Israel beschäftigen.

Präsentiert wird eine Auswahl von ca. 15 Büchern aus den Bereichen Belletristik, Sachbuch, Jugendbuch und mehr. Vertreten sein werden die neuesten Bücher von Alona Kimhi, Mira Mage, Dara Horn, Marc Buhl, Martin Doerry und andere.

Veranstaltungsort:
Literaturhaus Frankfurt
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt
am 4. Dezember 2006 um 20 Uhr
Eintritt: 8,00 /6,00 Euro



Mittwoch, 17.3. 19.30 im Haus am Dom: Mira Magén liest aus: "Die Zeit wird es zeigen"
Moderation: Eldad Stobezki; Lesung: Barbara Englert (Koop. dtv Verlag) Eintritt: 4,-/3,-

Ein kraftvoller, intensiver Roman um schuldloses Schuldigwerden, um Verzagen und Selbstvertrauen,
und um die läuternde Macht von Zusammenhalt und Liebe.



Dienstag, 23.3. 20.00 in der Schwanenhalle Römer: Lizzie Doron, Kathrin Gerlof über
die ‚Zweite Generation’ Moderation: Eldad Stobezki Lesung: Birgitta Assheuer Eintritt frei

Sowohl Lizzie Doron als auch Kathrin Gerlof beschäftigen sich in ihren Werken mit der ‚Zweiten
Generation’. Die Zweite Generation, das sind jene Nachgeborenen, die den Krieg nicht erlebt
haben, aber durch die Opfer- und Täterschaft ihrer Eltern und Großeltern ebenso zu den
Betroffenen gehören. An diesem Abend lesen Lizzie Doron und Kathrin Gerlof aus ihren neuesten
Romanen und sprechen über die Auseinandersetzung dieser Nachgeborenen mit dem Holocaust,
über die Perspektiven, die sich diese Generation politisch und – vor allem – auch literarisch
erschließt.


Mittwoch, 24.3. 20.00 im Literaturforum im Dritten: Michel Bergmann „Die Teilacher“
Moderation: Ruth Fühner (HR) Eintritt: 6,-/3,-
1972 kommen sie anlässlich der Beerdigung ihres Freundes Bermann wieder zusammen:
Verständig, Fajnbrot und Szoros. Sie alle haben den Holocaust überlebt, sie alle lebten nach dem
Krieg in Frankfurt und verdingten sich als Teilacher. ‚Teilacher’, dieser Begriff stammt aus dem
Jiddischen und beschreibt einen jüdischen Handelsvertreter. Nun erzählen die drei dem Neffen
Bermanns ihre Geschichte, die von der Liebe und einem Geheimnis handelt, die davon erzählt,
wieviel Mut, wieviel ‚Chuzpe’ und wieviel Humor es bedurfte, als Jude 1946 in Deutschland einen
Neuanfang zu wagen.


Donnerstag, 25.3. 19.30 im Haus am Dom: Nir Baram „Der Wiederträumer“
Moderation: Lydia Böhmer Lesung: Harry Oberländer (Roman gemeinsam mit L. Böhmer ins
Deutsche übertragen) Eintritt: 4,-/3,-
Joel ist ein Wiederträumer, ein Mensch, der in die Träume anderer Einblick hat und sie ihnen
nacherzählen kann, wenn diese sie beim Erwachen vergessen haben. Seine Gabe ist gleichzeitig
sein Fluch: Seine Frau Rachel verlangt unablässig nach Traumdeutung.
Eingebettet ist die Geschichte Joels in ein surreales, von einer apokalyptischen Sintflut
heimgesuchtes Tel Aviv, in dem die Ordnung von Zeit und Raum augehoben zu sein scheint.
Der Wiederträumer ist eine groteske, absurde, kraftvolle Parabel über eine Gesellschaft, die sich
von ihrer Vergangenheit nicht befreien kann und dadurch ihre Zukunft aufs Spiel setzt.
(Kooperation Schöffling & Co Verlag)


Freitag, 26.3. 20.00 im Literaturforum im Dritten: Raquel Chalfi Gedichte „Wenn die
Wellen des Gehirns…“ Moderation: Matthias Göritz Lesung: Birgitta Assheuer Eintritt: 6,-/3,-
Raquel Chalfis Texte auf einen Kern oder ein Sujet festzulegen, ist nahezu unmöglich: Chalfis
Gedichte haben eine ebenso vielgestaltige Oberfläche wie der berufliche Werdegang der
Dramatikerin, Journalistin und experimentellen Filmemacherin. Ein verbindendes Prinzip in ihrer Lyrik
ist jedoch evident: Chalfis Gedichte sind von einer Innerlichkeit geprägt, die sie in ein dichtes
Metaphernnetz spinnt. So entsteht ein hochpoetisches Gesamtwerk, das sich einfachen und
vereinfachenden Deutungsmustern entzieht und dessen Strukturen und Inhalte auf die antike
Mythologie, auf biblische Texte und auf romantische Naturlyrik gleichzeitig zurückgreifen.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Frankfurt anlässlich der 30-jährigen Städtepartnerschaft
Tel Aviv – Frankfurt
Kooperation Akademisches Zentrum Rabanus Maurus (Haus am Dom), Hessisches Literaturforum im
Mousonturm e.V., Eldad Stobezki, Mutatis Mutandis


Veranstaltungsorte:
Haus am Dom: Domplatz 3, U-Bahn Dom/Römer
Schwanenhalle im Römer: Römerberg, U-Bahn Dom/Römer
Literaturforum im Dritten: Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, U-Bahn Merianplatz oder Zoo

Informationen und weitere Materialien erhalten Sie hier:
Akademisches Zentrum Rabanus Maurus im Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt; 069/800 87 18 400
hausamdom@bistum-limburg.de
www.hausamdom-frankfurt.de

Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail unter
+49 (0) 69 493 06 73 bzw.
info@stobezki-literatur.de
falls Sie weitere Informationen wünschen.


Liebe, Aufbruch, Krieg.

Neue Bücher über Juden und Israel.

Liebe, Aufbruch, Krieg - unter diesem Titel stellt Eldad Stobezki neue Bücher vor, die sich dem jüdischen Leben in Israel und dem Rest der Welt widmen. Das Spektrum der ausgewählten Werke reicht von Belletristik, Biographien, Geschichtswerken über Kinder- und Jugendliteratur hin zu Comics.
Philip Roths neuester Roman Empörung, der vom jüdischen Leben in Amerika erzählt, wird ebenso präsentiert wie Eine Frau flieht vor einer Nachricht von David Grossmann, in dem der Israeli die Perspektive einer Frau einnimmt, deren Sohn sich freiwillig für einen Militäreinsatz im Westjordanland meldet.
Beiträge zu Biographien und Sachbüchern sind u.a. der Jüdischer Almanach. Identitäten sowie Die schönen Tage meiner Jugend, das Tagebuch eines 14-Jährigen Mädchens von ihrer Zeit in Auschwitz. Humorvolles soll nicht ins Hintertreffen geraten, dafür sorgt etwa Der koschere Knigge von Michael Wuliger.

Eldad Stobezki, 1951 in Kfar Saba (Israel) geboren, studierte Linguistik und Literatur an der Universität Tel Aviv. Seit 1979 lebt er in Frankfurt am Main, wo er für das Literaturhaus Frankfurt als Koordinator der Programmorganisation und Literaturbiennale arbeitet. Seit 1994 ist er als Gutachter und freier Lektor Mitglied im Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL).

Veranstaltungsort:
Literaturforum im Dritten
Datum/Uhrzeit:
Dienstag 8. Dezember, 20:00 Uhr
Eintritt:
6,- / 3,-



Eldad Stobezki
Israel und die Juden im Spiegel zeitgenössischer Literatur


in Kooperation mit "Unternehmen Leselust" e.V

Veranstaltungsort:
Peter Panter Buchladen, Bornholdt, Zingelstr. 14
Datum/Uhrzeit:
Dienstag 22. Januar 2010, 20:00 Uhr